epoc 04/11

In der Titelgeschichte dieser Ausgabe berichten wir von der "Bunten Antike" - und der Erkenntnis, dass die Kunstwerke der Antike nicht selten grell bemalt waren. In unserem Spezial über die Raubgräberei beklagen Forscher ihre Machtlosigkeit - und das fehlende Problembewusstsein der Behörden.

Was es noch zu lesen gibt, sehen Sie weiter unten auf dieser Seite.

Viel Vergnügen wünscht die Redaktion von epoc

Inhalte dieser Ausgabe

Editorial

Leserbriefe

In Kürze

Hinter den Schlagzeilen

Kampf der Kulturen

Kampf der Kulturen

 
14
Am 12. Juni 2011 finden in der Türkei Parlamentswahlen statt. Einmal mehr stehen sich dabei auch diesmal zwei unversöhnliche Lager gegenüber. Der Kampf zwischen säkularen und ­islamischen Kräften...

Titelthema

Antikes Farbenspiel

 
16
Weißer Marmor, weiße Gewänder? Falsch! In den antiken Kulturen mochte man es bunt, vom Beinkleid bis zum Götterbild.
Haute Couture in Athen

Haute Couture in Athen

 
18
Vom spröden Charme um den Leib geschlungener Laken war der antike Alltag weit entfernt: Wer es sich in der aufstrebenden Metropole Athen leisten konnte, trug knallig bunte Gewänder.

Land der roten Götter

 
26
Noch ist es eine These, doch erste Analysen mesopotamischer Ton- und Steinstatuen stützen die Vermutung, dass auch die Götter- und Herrscherbildnisse des Alten Orients bunt gefasst waren. Dabei...

Des Königs Farben: Gold und Blau

 
32
Im 17. Jahrhundert erreichten die ersten europäischen Reisenden die altpersische Königsresidenz Persepolis und erblickten dort Ruinen aus dunkelgrauem Stein. Doch im Schutz der Fugen und unter dicken...
Die Flucht vor dem Todkranken

Die Flucht vor dem Todkranken

  (kostenfrei)
38
Angesichts miserabler Lebensumstände war der Tod im Mittelalter allgegenwärtig. Doch kaum ein Arzt wusste, wie er mit Sterbenden umgehen sollte. Wer ihnen dennoch beistand, konnte schnell der Habgier...

Aus dem Boden, aus dem Sinn

 
44
Der illegale Handel mit archäologischen Fundstücken boomt. Der Schaden für die wissenschaftliche Erforschung ist immens – dabei bietet die Rechtsprechung bereits genug Mittel, um gegen Raubgräber hart...
Michael Müller-Karpe

"Raubgräber zerstören das kulturelle Gedächtnis der Menschheit"

 
50
epoc sprach mit Michael Müller-Karpe, Archäologe am Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz. Er engagiert sich seit Jahren gegen den illegalen Handel mit Kulturgütern.

Bilder einer Ausstellung

Gefährliches Pflaster

 
52
Das LVR-RömerMuseum im Archäologischen Park Xanten zeigt das Treiben der großen Verbrecher und kleinen Gauner – und wie sich die Bürger des Imperiums davor schützten.
Herrscher von Gottes Gnaden

Herrscher von Gottes Gnaden

 
62
Sie waren nicht nur das mächtigste, sondern auch das bekannteste Adelsgeschlecht Europas: die Habsburger. Der Blick hinter die Kulissen ihrer scheinbar makellosen Fassade offenbart Überraschungen

Kollaps oder Untergang?

 
70
Ein halbes Jahrtausend lang herrschten die Pharaonen des Alten Reichs über Ägypten. Warum­ und wie diese glanzvolle Epoche endete, darüber streiten die Gelehrten.

Die Schätze der Moche-Gräber

 
82
Ein halbes Jahrhundert vor den Inka herrschte in Peru das Volk der Moche. Es ent­wickel­te eine beeindruckende Hochkultur und hinterließ zahlreiche Fürsten- und Priestergräber, angefüllt mit kostbaren Beigaben

Rezensionen

Kalenderblatt

Am 24. Juli 1911 …

Am 24. Juli 1911 …

  (kostenfrei)
96
… schlug sich Hiram Bingham durch den Dschungel Perus. Schlangen, Dauerregen und maßlose Hitze störten den Geschichtsprofessor nicht. Ein Bauer hatte ihm berichtet, dass hoch oben in den Bergen eine...
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