Nun wollen Wissenschaftler dem Dreck mit einer Laserkanone beikommen. Dazu scannen die Forscher um Evi Papaconstantinou von der Foundation for Research & Technology – Hellas (FORTH) zunächst das Gestein und ermitteln so die Dicke der Schicht. Auf der Basis dieser Daten regulieren sie die Intensität des Hochenergiestrahls. Die Kombination aus infraroten und ultravioletten Lasern zerstört die Oberfläche vollständig, ohne einen farbigen Schimmer zu hinterlassen. "Wir müssen uns bei der Reinigung sehr konzentrieren, um wirklich nur die Verschmutzungsrückstände und nicht die eventuell darunter liegende Schichten mit Bemalung zu ruinieren" erklärt Papaconstaninou.
Derzeit säubern die Forscher die Korenhalle des Erechtheions – etwa ein Jahr werden sie dafür benötigen. Doch wenn die vier Millionen Einwohner der Stadt ihre Luft weiterhin derart verpesten, dürften die Forscher das Weltkulturerbe schon in wenigen Jahren erneut ins Visier nehmen müssen.
Robin Gerst





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