Anstatt eine gewaltige, über einen Kilometer lange Rampe bis zur Spitze anzulegen oder diese Rampe in Spiralen um die Außenwand der Pyramide mitwachsen zu lassen, hätten die ägyptischen Baumeister die Steine entlang eines gewundenen Tunnels transportieren lassen, ist Jean-Pierre Houdin überzeugt. Diese innere Rampe könnte direkt unterhalb der vier Außenseiten gelegen haben.
Die bisher gängigen Theorien krankten Ägyptologen zufolge unter anderem an der Tatsache, dass die gewaltigen Mengen Materials, die in den äußeren Rampen verbaut worden sein mussten, nirgendwo in der Umgebung gefunden wurden. Auch hätten alle diese Konstruktionen mit Instabilitäten zu kämpfen gehabt.
Houdins Theorie dagegen hat keine derartigen Sorgen. In den letzten acht Jahren entwickelt er den neuen Ansatz in Zusammenarbeit mit der französischen Firma Dassault Systèmes. Eine aufwändige 3D-Animation, die er kürzlich der Öffentlichkeit vorstellte, erläutert das Prinzip.
Demzufolge wurden die ersten 43 Meter der Pyramide zunächst mit einer geradlinigen Rampe überwunden. Erst danach begann der Tunnel im Inneren in die Höhe zu wachsen. Damit die Steine um 90 Grad gedreht werden konnten, mussten die Ägypter an den Ecken der Rampe die Abdeckung weglassen, mutmaßt Houdin.
In Fachkreisen stößt er mit seiner Idee auf offene Ohren. Zwar galt die Technik der äußeren Rampen bislang als offizielle Lehrmeinung, immer wieder jedoch meldeten Experten Zweifel an ihrer Gültigkeit an. Genauere Untersuchungen vor Ort sollen jetzt Houdins Vorschlag überprüfen.





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1. Technik sollte beachtet werden
10.04.2007, Späth Ludwig, Allinger-Str. 30, 82223 EichenauDie Ausführung mit der umlaufender Rampe ab einer bestimmten Höhe und auch die Verdrehung der Quader an den Kanten könnte so ausgeführt worden sein, obwohl dort wenig Platz gab und dadurch es auch sehr gefährlich für die Arbeiter gewesen wäre.
2. Probleme mit Ecken und Rampen
12.06.2007, S. LangbeinLeider ignoriert die Fachwissenschaft aufgrund von Eitelkeiten und Arroganz dieses im Ansatz sehr gute, oben genannte Buch, wohl um an ihrem Weltbild nichts ändern zu müssen. Wissenschaft zur Wissensschaffung ist das aber nicht!