Volk der Dogon
Zwischen Tradition und Moderne
Ein Urlaub im Land der Dogon ist eher anstrengend. Trotzdem ist der Tourismus bereits so weit entwickelt, dass seine negativen Auswirkungen erkennbar sind. Die Behörden in Mali bemühen sich, die einmalige Kultur vor dem Zerfall zu schützen – auch mit deutscher Unterstützung.
Nicht nur in ihren Kameras, auch in ihren Köpfen nehmen sie spektakuläre Bilder mit nach Hause: die schwindelnd hohe Sandsteinklippe der Falaise, die wie eine gewaltige Festung aus der Savannenlandschaft ragt. Rötliche Sanddünen und feuchte, schattige Täler mit üppiger Vegetation. Pittoreske Lehmbauten mit spitzen Dächern und Tänzer mit geheimnisvollen Masken. Die meisten Gäste bleiben nur ein paar Tage, dann geht es schon weiter nach Timbuktu oder Djenné oder zu einem anderen Ziel ihrer Malirundreise. Doch das genügt vielen Besuchern, um unvergessliche Eindrücke zu sammeln. Und um Spuren im Leben ihrer Gastgeber zu hinterlassen. Positive oder negative. Oder auch beides


Kerstin Viering ist freie Wissenschaftsjournalistin in Lehnin, Brandenburg.
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