Pilgern/Jakobsweg
Auf den Spuren der Jakobspilger
Vor rund 1000 Jahren zog von Spanien aus die Jakobusverehrung bald ganz Europa in ihren Bann. Abertausende reisten nach Santiago de Compostela, um am Grab des Apostels Christi zu beten. Doch Forscher bezweifeln, dass Jakobus jemals spanischen Boden betreten hat – und seine Gebeine in Santiago begraben liegen.
Das Neue Testament berichtet einiges über Jakobus den Älteren, der in der Forschung auch Jacobus maior genannt wird, um ihn von seinen Namensvettern – einem weiteren Apostel sowie dem Bruder Jesu – zu unterscheiden. Die Evangelisten sprechen von ihm als Sohn des Fischers Zebedäus und dessen Frau Salome (Mk 15,40). Zusammen mit seinem jüngeren Bruder Johannes wurde er zu einem der zwölf Jünger berufen (Mt 4,11). Wegen ihres Eifers und stürmischen Temperaments gab Jesus ihnen den Beinamen "Donnersöhne" (Mk 3,17). Mit Petrus und Johannes gehörte Jakobus zu den besonderen Vertrauten seines Herrn und war Zeuge zentraler Ereignisse, etwa der Verklärung auf dem Berg Tabor oder des Gebets in der Nacht vor dem Verrat durch Judas im Garten Gethsemane


Robert Plötz ist Ethnologe und Präsident der Deutschen St. Jakobus-Gesellschaft.
abrufen





Landschaft & Oekologie |
Con Text |
Labyrinth des Schreibens |
Natur des Glaubens |
Denkmale |
Die Natur der Naturwissenschaft |
Gute Geschäfte |
Der Islam |
Vergangenheitsstaub |
Hinter-Gründe | 





