Pilgern/Heilssuche, Abenteuer und Kommerz
Wirtschaftsfaktor Seelenheil
Bereits im Mittelalter waren Pilger ein Wirtschaftsfaktor. Denn der Bedarf der Reisenden an Unterkünften und Bewirtung war groß und stand nicht immer kostenlos in den Klöstern zur Verfügung. Und die zahlreichen Opfergaben ließen eine vielschichtige Pilgerökonomie entstehen, die für die Kirchen und Orte entlang der Routen Prestige und wirtschaftlichen Wohlstand bedeutete und sich sogar auf Architektur und Stadtentwicklung auswirkte – in Aachen ebenso wie Santiago de Compostela, dem Zielpunkt des Jakobswegs


Klaus Herbers lehrt Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften an der Universität Erlangen-Nürnberg.
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1. Fehler in der Bildunterschrift
11.02.2010, Hans PröpperRichtig muss es heißen:
... Der Holzschnitt aus dem Jahre 1487 illustriert das Zeigen der "Hailtümer", d.h. der Reichskleinodien vom sog. "Hailtumsstuhl" (einem großen Holzgerüst) aus, der jährlich für die "Hailtumsweisung" auf dem Großen Markt in Nürnberg v o r dem Schopperschen Haus aufgebaut wurde.
P.S.
Sofern auch die Bildunterschrift vom Verfasser stammt, sollte man von diesem, gemäß genannter Qualifikation, eine korrekte Beschreibung erwarten können.