Die Beweise dafür lagen hunderte von Jahren unter jenem Beichtstuhl. Die 24-jährige Studentin Susa Scrofa (Name von der Redaktion geändert) hatte das sorgfältig verschnürte Bündel entdeckt, als sie zur Beichte niederkniete und unter ihr eine morsche Diele barst. Sie nahm das Paket und verschwand damit. Später entdeckte sie auf der Pergamentverpackung einige verblasste Notizen – sowie die Signatur von Leonardo da Vinci.
ist vermutlich die Ehefrau des umbrischen Schweinehirten Giovanni Battista Arrosto di Maiale zu sehen. Tuch und Darstellung erinnern an das berühmte "Grabtuch von Turin". Tatsächlich sind beide Tücher gleich alt und stammen aus der Zeit um 1350.
Tatsächlich sind die Ähnlichkeiten so frappierend, dass epoc weitere Untersuchungen in Auftrag gab – mit sensationellen Ergebnissen. Wie der Kunsthistoriker Andrea Prosciutto von der Università degli Studi di Parma berichtet, lassen Haltung, Mimik sowie sämtliche Dimensionen nur diesen einen Schluss zu: Abgesehen von den geschlossenen Augen ist die Frau auf dem "Grabtuch" bis ins Detail identisch mit Leonardos um 1500 entstandenen "Mona Lisa". Auch die Signatur hält der Forscher für echt.
zeigt: Haltung, Mimik sowie sämtliche Dimensionen (einige sind hier beispielhaft als Linie dargestellt) sind identisch. Andrea Prosciutto von der Università degli Studi di Parma ist überzeugt, dass die Frau auf dem "Grabtuch" Vorbild für Leonardos um 1500 entstandene "Mona Lisa" war. Einziger Unterschied: die Augen. Sie sind bei der Frau auf der Vorlage geschlossen.
stammt aus derselben Zeit wie das Tuch mit dem Bildnis jener Isabella (rechts), die Leonardo da Vinci als Vorbild für seine "Mona Lisa" diente. Auf dem berühmten "Grabtuch von Turin" dürfte Isabellas Ehemann zu sehen sein: der Schweinehirt Giovanni Battista Arrosto di Maiale.
Dank seiner Notizen auf dem Pergament ist zudem gewiss, um wen es sich bei der abgebildeten Frau handelte: Isabella, moglie di Giovanni Battista Arrosto di Maiale, porcaro – Isabella, Gattin des Giovanni Battista Arrosto di Maiale, Schweinehirt.
Des Weiteren findet sich dort eine Ortsangabe – Pozzanghera: das heutige Porcellino in Umbrien – sowie ein Datum: Marcho 1351. Das passt exakt zum Alter des Tuchs!
befand sich in einer Pergamentverpackung. Darauf sind Notizen aus der Feder Leonardo da Vincis zu erkennen:
Isabella, moglie di
Giovanni Battista Arrosto
di Maiale
porcaro
Con sale e sole
Pozzanghera
Marcho 1351
Leonardo da Vinci
Isabella, moglie di
Giovanni Battista Arrosto
di Maiale
porcaro
Con sale e sole
Pozzanghera
Marcho 1351
Leonardo da Vinci
Auch hier fügen sich die Puzzleteile zu einem schlüssigen Bild. Silbersulfat war in jener Zeit bei Viehhirten sehr begehrt: Im Glauben, die Fruchtbarkeit der Tiere zu erhöhen, mischten sie die sostanza viagra unter das Futter. Jener Giovanni Battista Arrosto di Maiale könnte also mit dem Salz experimentiert und damit seine Frau Isabella auf das Leinentuch gebannt haben.
Da dieses genau so alt ist wie das "Grabtuch von Turin", liegt der Schluss nahe, dass im Turiner Dom das Antlitz des Giovanni Battista Arrosto di Maiale zu sehen ist – seines Zeichens Schweinehirt aus dem umbrischen Pozzanghera und womöglich Erfinder der Fotografie.
Auf diese Weise wurde das Paar, das im Mittelalter wohl ein ziemlich mühseliges Leben am Rande der Gesellschaft fristete, am Ende unsterblich – Isabella als Vorlage für Leonardos "Mona Lisa" und Giovanni Battista in Gestalt einer der wichtigsten Reliquien katholischer Gläubiger.
Der Vatikan, dem das Spektakel um das "Grabtuch von Turin" schon immer suspekt war, reagierte erleichtert auf die Nachricht. Wie ein Sprecher des Heiligen Stuhls mitteilte, sollen die beiden Bildnisse nach Abschluss der Untersuchungen dauerhaft Seite an Seite ausgestellt werden – und zwar nicht im Turiner Dom, sondern im Museo della Fotografia.









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1. Toll!
01.04.2011, Hans Brügelmann2. Mona Lisa und Grabtuch
01.04.2011, Frank Kannengießer Schwalenberg3. Träumt weiter!
01.04.2011, Susanne Irmer4. Zu viel Parmaschinken?
01.04.2011, Andrea Hoberg, FlörsheimEin armer Schweinehirt hätte mit dem Silber sicher etwas besseres anzufangen gewußt, als es in Schwefelsäure aufzulösen und den Schweinen zu füttern, noch dazu, wo das Zeug so ätzend ist. (Möchte die Redaktion sich vielleicht einem Selbstversuch unterziehen?)
Heißt das, daß es von der Gattin des Schweinehirten eine Statue gab, oder hat er sie tagelang in die Sonne gelegt, um ihr Antlitz abzulichten? Auch wenn sie schon tot war, dürfte das kaum der umbrischen Begräbnispraxis zur fraglichen Zeit entsprochen haben - die Toten erstmal tagelang in der Sonne gammeln zu lassen.
Und wenn sie so eine armselige Randexistenz fristeten, wieso wußte Leonardo dann von ihnen, sodaß er noch 150 Jahre später ihre Namen notieren konnte?
Mußte diese Methode der Gesichtsabbildung den Zeitgenossen nicht geradezu als Zauberei erscheinen? Man bedenke, daß Johannes XXII., der in ständiger Angst vor Verhexung lebte, erst 1326 eine Bulle erließ, in der er die Bestrafung von Zauberei der Bestrafung von Ketzerei anpaßte. Da hätte Ihr Hobbyalchimist wohl schlechte Karten gehabt.
5. April, April
01.04.2011, Harald Weiche, Garbsen6. Das ist lange bekannt!
01.04.2011, Martin Kainz, A - KarlstettenIch hörte nämlich ziemlich exakt diese Geschichte schon Mitte der 90er-Jahre (ich glaube 1995) anlässlich meiner damaligen Italienreise bei einer Führung im Turiner Dom. - Und sie wurde damals von der Leiterin der Führung als DIE große Sensation verkauft, - die aber einige von den anwesenden Touristen nicht so recht glauben wollten. Sogar dieses eingebrochene Fußbodenbrett im Beichtstuhl wurde damals gezeigt!
Grüße aus Niederösterreich!
7. 1. April
01.04.2011, Wolfgang saiwald, Klagenfurt8. Bitte keine heiße Asche einfüllen
01.04.2011, c.friese, berlin9. April! April!
01.04.2011, Ernst Kunst10. GRINS
01.04.2011, Klaus Refle, Bozen11. Und Spaghetti wächst an Bäumen in der Schweiz...
01.04.2011, Franziska Ravez, NizzaIch wäre gern bei der Redaktionssitzung dabei gewesen, als sie diese Idee ausgekaspert haben. Da gab es sicherlich auch noch andere interessante Ideen... ;)
12. Mona Lisa und das Grabtuch von Turin
01.04.2011, landau13. Saumäßig gut!
01.04.2011, Helmi Gnauk