In unserem Titelthema dreht es sich diesmal um den "Mythos Babylon". Wir zeigen die legendäre Metropole im Licht der modernen Forschung. Weiterer Höhepunkt: "Die Geburt des Terrors": Brandanschläge, Verschwörungen und andere politisch motivierte Gewalttaten seit den Anfängen des modernen Staats.
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Falsch Verstandenes, Halbwissen und Legenden prägen unsere Vorstellungen von Babylon. Selbst Museen gelingt es nur bedingt, ein realistisches Bild der Euphratmetropole zu vermitteln.
Wie gelang es Kleopatra, Julius Cäsar und später Marcus Antonius an sich zu binden und so ihre Herrschaft zu sichern? Das Zustandekommen dieser geschichtsträchtigen Verbindungen verdankt sie nicht zuletzt zwei Pflanzen: der Rose und dem Weizen!
Der Aufstieg von Armand-Jean du Plessis zum mächtigen Kirchenmann und führenden Politiker Frankreichs ist beeindruckend. Als Kardinal Richelieu beeinflusste er maßgeblich die politischen Verhältnisse...
Gedruckte Begräbnisreden sollten im 17. und 18. Jahrhundert die Hinterbliebenen trösten. Heute nutzen Historiker diese Leichenpredigten, etwa um die Wanderrouten von Gesellen der Frühen Neuzeit zu...
Die Angst vor politisch motivierten Gewalttaten ist so alt wie der moderne Staat: Seit dem späten Mittelalter mussten sich Herrscher und Behörden gegen Mörder, Brandstifter und Verschwörer wappnen.
Viele Jahre bevor die ersten wissenschaftlichen Expeditionen in die Arktis unternommen wurden, segelten Walfänger durch das "Weiße Meer". Zahlreiche Männer ließen bei der Jagd auf die friedlichen Ozeanriesen ihr Leben – und ihre Opfer, die Grönlandwale, standen schließlich kurz vor dem Aussterben
… ahnte Édouard-Léon Scott de Martinville nicht, dass er Geschichte schreiben würde. Wie schon so oft zeichnete er an diesem Tag mit Hilfe eines von ihm entwickelten Apparats die eigene Stimme auf....