epoc 03/10

In unserem Titelthema dreht es sich diesmal um den "Mythos Babylon". Wir zeigen die legendäre Metropole im Licht der modernen Forschung. Weiterer Höhepunkt: "Die Geburt des Terrors": Brandanschläge, Verschwörungen und andere politisch motivierte Gewalttaten seit den Anfängen des modernen Staats.

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Viel Vergnügen wünscht die Redaktion von epoc

Editorial

In Kürze

Titelthema

Mythos Babylon

 
14
Die legendäre Metropole im Licht der modernen Forschung

Zentrum der Welt

 
16
Jahrtausendelang galt die Metropole im Zweistromland als größte Stadt der Welt und als Achse zwischen den Reichen der Menschen und der Götter.

Chiffre Babel

 
24
In der Bibel kommt Babylon schlecht weg: als Sinnbild für Tyrannei, Lasterhaftigkeit und Gottesferne

Die Farbe Blau

 
32
Falsch Verstandenes, Halbwissen und Legenden prägen unsere Vorstellungen von Babylon. Selbst Museen gelingt es nur bedingt, ein realistisches Bild der Euphratmetropole zu vermitteln.

Bilder einer Ausstellung

Renaissance. Barock. Aufklärung.

 
40
In seinem neu gestalteten Obergeschoss zeigt das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg Kunst und Kultur vom 16. bis zum 18. Jahrhundert.

Brot und Rosen

 
50
Wie gelang es Kleopatra, Julius Cäsar und später Marcus Antonius an sich zu binden und so ihre Herrschaft zu sichern? Das Zustandekommen dieser geschichtsträchtigen Verbindungen verdankt sie nicht zuletzt zwei Pflanzen: der Rose und dem Weizen!

Der inszenierte Kardinal

 
56
Der Aufstieg von Armand-Jean du Plessis zum mächtigen Kirchenmann und führenden Politiker Frankreichs ist beeindruckend. Als Kardinal Richelieu beeinflusste er maßgeblich die politischen Verhältnisse...

Texte für die Ewigkeit

 
64
Gedruckte Begräbnisreden sollten im 17. und 18. Jahrhundert die Hinterbliebenen trösten. Heute nutzen Historiker diese Leichenpredigten, etwa um die Wanderrouten von Gesellen der Frühen Neuzeit zu...

Die Geburt des Terrors

  (kostenfrei)
70
Die Angst vor politisch motivierten Gewalttaten ist so alt wie der moderne Staat: Seit dem späten Mittelalter mussten sich Herrscher und Behörden gegen Mörder, Brandstifter und Verschwörer wappnen.

Walfang im Dienst der Polarforschung

 
78
Viele Jahre bevor die ersten wissenschaftlichen Expeditionen in die Arktis unternommen wurden, segelten Walfänger durch das "Weiße Meer". Zahlreiche Männer ließen bei der Jagd auf die friedlichen Ozean­riesen ihr Leben – und ihre Opfer, die Grönlandwale, standen schließlich kurz vor dem Aussterben

Rezensionen

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96
… ahnte Édouard-Léon Scott de Martinville nicht, dass er Geschichte schreiben würde. Wie schon so oft zeichnete er an diesem Tag mit Hilfe eines von ihm entwickelten Apparats die eigene Stimme auf....
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