Fluch der Meere
Mannschaften reich beladener Handelsschiffe mussten in der Antike mehr als Wind und Wetter fürchten. Gefahr drohte ihnen auch von gut organisierten Seeräuberbanden.
Doch der auf den ersten Blick träge erscheinende, recht beleibte Feldherr war nicht umsonst vom Senat berufen worden. In zahlreichen Kriegen hatte er sich einen Ruf als brillanter Heerführer und genialer Stratege erworben. Vor drei Monaten erst erhielt er diesen scheinbar unlösbaren Auftrag: das mare nostrum, welches sich von Hispanien bis zur levantinischen Küste erstreckte, von den immer dreister werdenden Piraten zu befreien. Und in diesen drei Monaten war es ihm gelungen, nicht nur die tyrrhenische und afrikanische Küste, sondern auch die Gewässer vor Sardinien, Korsika und Sizilien zu säubern. Was an Piraten nach diesem Blitzkrieg noch übrig blieb, rottete sich zusammen und floh – mit Pompeius’ Flotte dicht auf den Fersen – nach Kilikien. Hier, an der Südküste der heutigen Türkei, wo das Piratentum seit Jahrzehnten Züge einer autonomen Staatsform angenommen hatte, sahen sie ihre einzige Chance, dem Verfolger Paroli zu bieten.


Die Autorin studierte Klassische Archäologie, Kunstgeschichte und Geschichte der Naturwissenschaften. Derzeit schreibt ssie in Osford an ihrer Doktorarbeit.
abrufen





Landschaft & Oekologie |
Labyrinth des Schreibens |
Natur des Glaubens |
Die Natur der Naturwissenschaft |
Denkmale |
Con Text |
Gute Geschäfte |
Der Islam |
Vergangenheitsstaub |
Hinter-Gründe | 





